Die kleinen Tüftler und Forscherinnen zu Gast bei Festo

Besonders begeistert waren die Kinder von der Nähe zur Natur. Sie durften die BionicANT, eine Roboterameise, hautnah miterleben, anfassen und streicheln.

Bisher kannten die jungen Teilnehmer des zweiten Tüftler- und Forscherinnentag Baden Württemberg Elefanten, Kängurus, Quallen und Geckos nur vom Besuch im Zoo. Nun wissen sie wie sich die Phänomene aus der Natur auf die Technik optimal übertragen lassen. Das Zauberwort heißt Bionik und setzt sich aus den Begriffen Biologie und Technik zusammen. Warum sind die tierischen Vorbilder für die Wissenschaft von Interesse? Warum können Tiere so viel zu moderner Technik beitragen? Die Antwort: Von der Natur lässt sich viel lernen und auf die Prozesse in der Automatisierungstechnik anwenden.

Wie solche Forschungsträger aussehen, haben die Kinder selbst erfahren und durften die von der Natur inspirierten Tierroboter sogar anfassen, wie beispielsweise den Elefantenrüssel-Greiferarm oder den Ameisenroboter BionicANT. Den Robotino® XT, ein mobiler Roboter mit Elefantenrüssel-Aufsatz können sich die Kinder als hilfreiche Unterstützung beim lästigen Zimmer aufräumen vorstellen. Besonders spannend war auch der Herstellungsprozess der künstlichen Tiere. Durch ein kleines Fenster an der Maschine verfolgten die Kinder aufmerksam wie aus Pulverschichten ein fertiges Teil wird.

Zum krönenden Abschluss erhielten alle Kinder ein kleines Spielzeug, welches zuvor im 3D-Drucker hergestellt wurde. Was die Ingenieure bei Festo grundsätzlich entwickeln, haben ihnen zwei Kollegen aus der Forschung so gut erklärt, dass der ein oder andere gerne nochmal in 10 bis 15 Jahren vorbeikommen wollte.



Kontakt

Denise Meyer
Koordinatorin
element-i-Bildungsstiftung
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denise.meyer@element-i-bildungsstiftung.de


Video: So war der 2. Tüftler- und Forscherinnentag