Die kleinen Tüftler und Forscherinnen zu Gast im Jungen Schloss

Tüfteln und Kulturgeschichte - was hat das miteinander zu tun? Im Jungen Schloss konnten zwei Kita-Gruppen antikes Bau- und Ingenieurskönnen entdecken. Den Rahmen dazu bildete die aktuelle Ausstellung „Römische Baustelle. Eine Stadt entsteht.“ Unter Anleitung einer Ausstellungsbegleiterin erkundeten die jungen Besucher unterschiedliche städtebauliche Themen: die lebenswichtige Wasserversorgung, die Planung einer Stadt mit einer Verwaltung, Tempeln und Freizeitstätten oder auch knapp 2000 Jahre alte Werkzeuge.

Im Anschluss konnten die Kinder an mehreren Ausstellungstationen selbst Bautechniken ausprobieren. Es galt eine Straße zu pflastern oder ein römisches Dach zu decken. Besonders spannend war der Aufbau eines Rundbogens. Dieser musste nach seiner Fertigstellung ohne Mörtel halten. Auch wie die Häuser von innen aussahen war für die Kinder interessant. Die Römer hatten in ihren öffentlichen Bädern und den Häusern der reichen und mächtigen Stadtbewohner bereits Fußboden- und Wandheizungen. An einem lebensgroßen, begehbaren Modell konnte dies genau inspiziert werden.

Der Luxus der römischen Oberschicht zeigte sich auch an der Verzierung der Fußböden mit prächtigen Mosaiken. Was es bedeutete, prächtige Bilder aus kleinen Steinen zu gestalten, konnten die teilnehmenden Kinder im Rahmen eines Workshops selbst ausprobieren und ihr eigenes Mosaik als Erinnerung an diesen Tag mit nach Hause nehmen. Nach dieser erfolgreichen Aktion, freuen wir uns auf den Tüftlertag 2016!

 

 



Ihre Ansprechpartnerin

Denise Meyer

Koordinatorin
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Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg.