Anhand einer (groben) inhaltlichen Vorgabe zur Geschichte des Stückes durften die einzelnen Gruppen (Schauspiel, Chor, Tanz, Bühnenbild) selbstständig und kreativ arbeiten.
Kern des Stückes ist die Geschichte der Menschen von Blau- und Gelbland. Da sie sich so verschieden fühlen, ängstigen sich vor den anderen und beschließen, eine Mauer zu bauen. Die Kinder dürfen nicht mehr miteinander leben, sprechen und spielen. Das darf nicht sein! Trotz des Verbots, finden einige Kinder Wege, miteinander zu kommunizieren und bauen so die Mauer (in den Köpfen) wieder ab. Die Vielfältigkeit erblüht und erweckt das Leben neu, Farben und Kinder vermischen sich. Das Leben wird wieder bunt. Das Ganze ist mehr als seine Teile und dennoch ist jedes Einzelne Voraussetzung fürs Ganze.
In dieser Geschichte spiegeln sich die Leitziele moderner Pädagogik wider: Autonomie, Verbundenheit, Gesundheit, Resilienz und Freude am Lernen, sowie unsere Grundhaltung: „Die innere Freiheit als Fähigkeit zu denken, zu entscheiden und zu handeln und die Notwendigkeit, es auch zu tun, lenkt unweigerlich den Blick von einer ‚Freiheit‘, verstanden als ein ‚frei sein von Zwängen‘ auf eine aktive Perspektive. Diese ‚aktive, qualifizierte Freiheit‘ besteht im Wandel von einer Freiheit eines ‚Wovon‘ hin zu einer des ‚Wofür‘.